Mittwoch, 7. Dezember 2011

Mandolinenklänge und Kinderstimmen

Adventskonzert der Obernauer Vereine in der Pfarrkirche St. Peter und Paul - Chöre und Jugendkapelle

Aschaffenburg Die ersten Mandolinenklänge versprechen anheimelnde Weihnachtsgrüße: Mit ihrem Adventskonzert in der Pfarrkirche St. Peter und Paul haben die Obernauer ihrem Heiland einen herzlichen Empfang bereitet. »Im Advent will Gott bei uns ankommen. Wir müssen ihn nur in unsere Herzen lassen«, begrüßte Pfarrer Monsignore Erhard Krot seine Gemeinde.

Der Auftritt der Mandolinengruppe des Wandervereins »Edelweiß« unter der Leitung von Birgit Pezza füllte das Kirchenschiff mit adventlichem Zauber. Leise und innige Töne entlockten David Geiling und David Wejda ihren Gitarren. Virtuose Einlagen der Flötistin Dagmar Regh und des Klarinettisten Elias Schildge zeigten, welch musikalische Talente in Obernau heranreifen.

Junges Pflänzchen gedeiht gut

Die jungen Sänger des Chors »in Takt« begeisterten mit frischen Stimmen und musikantischem Schwung. Hoffnungsvollen musikalischen Nachwuchs gibt es auch beim Musikverein »Melomania«.

Wer das Heranreifen der von Karin Sebesta geleiteten Jugendkapelle »Sniggers« begleitet, darf staunen, wie das vor zwei Jahren gesäte Pflänzchen erblüht ist.

Damit ist es auf dem besten Weg dorthin, wo sich seine etablierten und von Horst Grimm geleiteten Musikerkollegen bereits befinden. Mit »Song Of Adoration«, einer Paraphrase über »Lobet den Herren«, gelang ihnen ein prächtiges Loblied.

In diesen Jubel stimmte der Organist Manuel Bender mit Improvisationen über das Lied »Wachet auf, ruft uns die Stimme« ein.

Innig und klangschön

Mit seinen drei Formationen ist der Gesangverein »Harmonie« eine Säule jedes Obernauer Adventskonzerts. Begleitet von Johannes Herold am Keyboard sowie von Milena Caspers und Jennifer Ott an der Querflöte besang der von Hubert Stripp geleitete Kinderchor die himmlischen Heerscharen so innig und klangschön, dass man ins Träumen geriet.

Mit »Christmas Lullaby« sangen die Harmonie-Singers das Kind in der Krippe förmlich in den Schlaf. Bald hat es Geburtstag, denn »der große Tag ist nicht mehr weit«, weiß der gemischte Chor voller Freude zu berichten.

Mit Engelbert Humperdincks Oper »Hänsel und Gretel« entließen die Obernauer Sänger ihre schier verzauberten Zuhörer schließlich in den Abend des zweiten Adventssonntages.

Ernst Bäppler, aus dem Main-Echo vom 06.12.2011